Stiftung Haus Hardtberg
Das unverwechselbare Tagungszentrum am Rande der Eifel
Stiftung Haus Hardtberg
Das unverwechselbare Tagungszentrum am Rande der Eifel
Tagungszentrum Haus Hardtberg
Hubertusstraße 26
53881 Euskirchen-Kreuzweingarten
Telefon: 00 49 (0) 22 51 / 1 29 09 – 0
E-Mail: info@haushardtberg.de
Vergangene Veranstaltungen: Tagungen

Das Tagungszentrum Haus Hardtberg bietet regelmäßig Tagungen an, die sich nach Thematik und Dauer unterscheiden. Aktuelle, gesellschaftlich und politisch relevante Fragen werden ebenso behandelt wie philosophisch-theologische Themen. Die Tagungen orientieren sich am christlichen Menschenbild auf Grundlage der katholischen Glaubens- und Soziallehre. Die Tagungen wenden sich an Frauen oder Männer jeden Alters. Sie stehen Menschen aller Glaubensrichtungen und Überzeugungen offen. Bei der Auswahl der Referenten achten die Organisatoren auf eine möglichst hohe fachlich-wissenschaftliche wie sprachliche Kompetenz.

37. Vorbereitungstagung zum Jahr des Glaubens

29. Juni -1. Juli 2012

Die Tür des Glaubens, die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert.“ Mit diesen Worten beginnt das apostolische Schreiben Porta Fidei vom Papst Benedikt XVI mit dem das Jahr des Glaubens ausgerufen wird.

 

36. Führungskräfte Forum

20.-21. April 2012

Vertrauen als Ressource

Kaum ein anderer Begriff ist im letzten Jahr so häufig bemüht worden wie „Vertrauen“. Wir alle sollen Vertrauen haben in die Politik, in das Krisenmanagement der Regierungen, in die EZB, in die Banken, in unsere Wirtschaftskraft, in unsere Unternehmen, in unsere Manager, in unsere Familie und in UNS!

Vertrauen ist eine unabdingbare Voraussetzung für jegliches Zusammenleben. In unserem Alltag müssen wir darauf vertrauen, dass andere Menschen sich so verhalten, wie es von ihnen erwartet werden kann, dass sie also geltende Regeln einhalten. Woher kommen diese Regeln, wer setzt und kontrolliert sie? Was kann getan werden, um den allseits beklagten Vertrauensschwund aufzuhalten oder sogar neues Vertrauen wieder zu schaffen. Ist Vertrauen überhaupt herstellbar? Und wenn ja, von wem und wie?

Fangen wir bei UNS selbst an, als Unternehmer, Manager und Führungskraft. Was unternehmen wir, um Vertrauen zu bilden, auszustrahlen, zu gewinnen? Geht es nicht im Kern um Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Mut, letztendlich also um etwas, über das „man“ heute oftmals nur noch verschämt redet, nämlich um Tugenden, wie z.B. die des „ehrbaren Kaufmanns“?

Dies sind nur einige Aspekte, die wir „aus der Praxis – für die Praxis“ mit ausgewiesenen Fachreferenten und natürlich auch untereinander diskutieren wollen. Die Erfahrungen des letzten Jahres haben gezeigt, dass der persönliche und/oder berufliche Austausch untereinander mindestens so wichtig ist wie die fachlichen Impulse. Hierfür ist auch diesmal Raum gelassen.

35. Excellence in the home

9. April 2011

Thema: Care and Respect

Für kranke und alte Angehörige einzustehen, stellt nicht wenige Familien heute vor eine große Bewährungsprobe. Das Seminar „Care and Respect“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Excellence in the Home“ fand deshalb großen Anklang. Es bot einen breiten Meinungsaustausch über ein respektvolles und fürsorgliches Zusammenleben mit kranken, jungen und alten Menschen im eigenen Zuhause.

Frau Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssektretärin a.D. in NRW, Euskirchen, ging in ihrem Beitrag auf die aktuellen gesellschaftspolitische Herausforderungen ein: Man müsse die alten Tugenden wieder ins Zentrum rücken, um ein Klima zu schaffen, in dem sich Familien angenommen und respektiert fühlen können. „Das christliche Menschenbild ist Parameter für eine menschliche Gesellschaftspolitik“, so ihr Zitat aus dem Leitbild der CDU, zu dem sie nach wie vor stehe.

 

34. Führungskräfte Forum

1.-2. April 2011

Erfolg und seine Risikofaktoren

Erfolg wünscht man sich jederzeit, am besten langfristig planbar und nachhaltig sichergestellt.

Bei diesen Ziel- und Wunschvorstellungen gerät oftmals das sensible Gleichgewicht zwischen menschlicher, körperlicher und beruflicher Verausgabung und der als Gegenwert erhaltenen Belobung in Form von materieller und emotionaler Art stark aus dem Gleichgewicht. Wie sichert man sich hier am besten ab?

Gleichzeitig gehen Führungskräfte bei allen Entscheidungen Risiken ein, bei derer Abwägung sie sich u.a. auch fragen (lassen) müssen, wie sie ais Fehlern (am besten der Anderen) gelernt haben. Vor allem nach dieser globalen Krise. Wie sieht es aus mit den Manager Leitsätzen: „lesson learned?“, „Break the frame!“ Gelten diese Maximen noch oder sind sie zu leeren Worthülsen geoworden?

Das sind einige Auspekte, die wir „aus der Praxis – für die Praxis“ mit ausgewiesenen Fachreferenten und natürlich auch untereinander diskutiert haben.

 

33. Vertrauen und Kommunikation

21.-23. Mai 2010

Die Wirtschaftskrise offenbart eine Krise des Vertrauens und diese eine Krise des Zuhörens. Zuhören-Können ist eine Kunst, die erlernt werden kann und eine breite Anwendung findet.

Beziehungsfähigkeit mit Freunden und vor allem innerhalb der Ehe, Familie und Beruf ist nur im Dialog möglich, und Dialog kann niemals monodirektional sein. Zuhören erfordert, still werden zu können. In einer von äußeren Reizen überfluteten Welt, wird das Zuhören zunehmend schwierig. Die technischen Kommunikationsmittel stellen eine Hilfe dar, sie können aber auch zur Isolation und Einsamkeit führen.

Berufliche Projekte scheitern oft an mangelhafter Kommunikation. Moderne elektronische Hilfsmittel können die persönliche Kommunikation von Herz zu Herz und von Verstand zu Verstand nicht ersetzten. Erfolgreiche Kommunikation im Beruf ist erst auf der Grundlage des Vertrauens, der Kollegialität und der Motivation möglich.

31. Führungskräfteforum

23.-24. April 2010

Manager zwischen Verstand und Gewissen

 …kürzer als mit dieser Präposition kann die Herausforderung an eine Führungskraft nicht umschrieben werden, agiert diese doch ständig zwischen tatsächlichen oder gefühlten Interessenkonflikten, zwischen Beruf und Familie, zwischen Firmen-, Sozial- und Eigeninteresse, zwischen Kurz- und Langfristzielen, zwischen Gefühlsantinomien wie Optimismus und Resignation, Enthusiasmus und Skepsis, Freunde und Trauer, oder aber schlicht zwischen Gier und Neid.

30. Basics – fürs Leben

5.-8. April 2010

Vorbereitung auf die Herausforderungen des Lebens in Familie und Gesellschaft. Eine gute Gelegenheit für sicheres Auftreten, Kreativität und eigenen Stil für junge Frauen.


29. Excellence in the Home

Unterschätzte Realität in Familie und Haushalt 

Zweites Seminar „Excellence in the home“ in Haus Hardtberg: Bedeutung und Leistung der Familie für Wirtschaft und Gesellschaft, Ideen und Beispiele zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

04.05.2009
Von Elisabeth Hintzen

Das zweite Seminar „Excellence in the home“ am 2. Mai 2009 in Haus Hardtberg stellte die Themen Familie und Beruf in den Mittelpunkt. Die Professoren Dr. Kirsten Schlegel-Matthies, Paderborn, und Dr. Michael-Burkard Piorkowsky, Bonn stellten die Bedeutung und Leistungen der Familie für Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Vorträge. Vier engagierte Frauen lieferten bei einem Podiumsgespräch Ideen und Beispiele zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

„Wo lernt ein Kind eigentlich, mit Messer und Gabel zu essen?“ Natürlich zuhause bei den Eltern. Die Vermittlung grundlegender Umgangsformen, zu denen auch banale Dinge wie Tischmanieren gehören, setzt die Gesellschaft als Erziehungsleistung der Familie stillschweigend voraus. Anerkennung dafür gibt es nicht. So lautet eine Kernaussage von Kirsten Schlegel-Matthies, die vor etwa 80 Teilnehmern bei „Excellence in the home“ über die Bedeutung von Familien und Haushalten für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft referierte. Die Professorin für Ernährung und Verbraucherbildung sieht Familien als wichtige Orte der Inkulturation und Sozialisation. Hier kommen nicht nur die Kinder zur Welt, die die Gesellschaft für ihren Fortbestand notwendig braucht, sondern hier lernen sie, ihr Leben zu gestalten, so Schlegel-Matthies. Wenn es auch, „ein Dorf“ brauche um ein Kind zu erziehen, so seien die Eltern doch die wichtigsten Vermittler von Lebenskultur und Umgang miteinander. Ein besonderer Aspekt familiärer Fürsorge, den Kinder zuhause erleben können, sei die Pflege von Angehörigen, die oft zusätzlich zur Betreuung von Kindern übernommen wird. Von der Gesellschaft wird nach der Wissenschaftlerin kaum wahrgenommen, welche hervorragende Arbeit die meisten Familien leisten, da sie ihr Interesse allzu gern nur auf Problemfälle richte.  

Forderungen an Staat und Gesellschaft 

Schlegel-Matthies forderte deshalb, Familien mehr als bisher zu stärken. Dazu gehörten angemessene Transferleistungen für jedes Kind, die das Armutsrisiko auch für Familien mit geringerem Einkommen wirksam senken. Zum Erziehen gehöre Zeit, die Väter und Mütter neben Berufsarbeit und sonstigen Verpflichtungen auch haben müssen. Dabei seien sie auf die Unterstützung durch Arbeitgeber und Kinderbetreuungsangebote angewiesen. Nicht zuletzt hätten Familien einen Anspruch auf die Anerkennung und Wertschätzung der Gesellschaft. 

Wirtschaftliche Aspekte 

Die ökonomische Bedeutung der Familie in Wirtschaft und Gesellschaft nahm Professor Piorkowsky Bonn unter die Lupe. Die Familie oder der Haushalt tauchten in den Augen der Wirtschaft fast ausschließlich auf der Seite der Konsumenten auf, obwohl sie auch Arbeitskräfte und Steuerzahler „liefern“. Der wahre Wert der Leistungen, die eine Familie bei „Produktion“, Erziehung der Kinder erbringt, sei – so Piorkowsky – nur sehr schwer zu beziffern und werde im Bruttosozialprodukt überhaupt nicht berücksichtigt. Berechnen könne man als „Investitionen in ein langlebiges Wirtschaftsgut“ die Kosten für Lebenshaltung und Ausbildung von Kindern und eventuelle Verdienstausfälle. Welches „Humanvermögen“ aber wirklich durch die Erziehungs- Versorgungs- und Pflegeleistungen der Haushalte und Familien entstehe, könnten auch diese Modellrechnungen nicht exakt abbilden.  

Beispiele aus dem Leben 

Alexandra Wachendorfer von „ar priori“ (Arbeit und Privatleben organisieren) stellte in einer Expertenrunde Beispiele für familienfreundliche Unternehmen vor: Einer Mutter, die ein krankes, fieberndes Kind hat, helfe es schon, wenn sie ohne lange Diskussion mit dem Vorgesetzten den Arbeitsbeginn bis nach dem Arztbesuch aufschieben zu können. Ein teurer Betriebskindergarten sei dazu nicht nötig. Dem stimmte auch Inger-Marie Sandberg zu, die familienfreundliche Maßnahmen bei der Rewe Group in Köln koordiniert. Sie ergriff bei der abschließenden Podiumsdiskussion zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf das Wort, die von Christina Link-Blumrath, Chefredakteurin von ewtn-tv, moderiert wurde. Bei Rewe betrachtet man nicht nur die Kosten familienfreundlicher Regelungen und Angebote, sondern auch den Gewinn für das Unternehmen durch entspannte, hoch motivierte Mitarbeiter, die bei familiären Notfällen auf das Entgegenkommen ihres Arbeitgebers rechnen können. Monika Brudlewsky, ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Oschersleben, schilderte den Alltag mit Beruf und Kindern in der DDR, der nur wenigen Frauen überhaupt die Möglichkeit ließ, ganz für die Kinder zu sorgen. Die Darmstädter Ärztin Dr. Teresa Kaufeler verzichtete nach dem Studium zugunsten ihrer vier Kinder auf eine Berufstätigkeit und schaffte nach 18 Jahren und einem Aufbaustudium den Wiedereinstieg. Die fehlende Anerkennung der Mutterschaft durch die Gesellschaft sieht Kaufeler als Hauptursache für gesunkene Geburtenzahlen. Für junge Frauen sei die Berufsarbeit attraktiver, da allgemein anerkannt. Einig war man sich in der Runde, dass der Spagat zwischen „Küche und Karriere“ nur mit einem wesentlichen Beitrag der Väter zu Haushalt und Kindererziehung gelingen könne.

 

28. Hardtberg-Gespräche für Unternehmer

 20.-21.3.2009

 „Vertrauen als Ressource“

Wenn es Monate braucht, dass sich aus Zahlungsschwierigkeiten amerikanischer Hypothekenschuldner erst eine Banken-, dann eine Finanz- und schließlich eine weltweite Wirtschaftskrise entwickelt, muss mehr dahinter stecken als nur „Pannen von Aufsichtsorganen“, „Bewertungsfehler“ oder einfach die „Kehrseite der Globalisierung“. Wenn man von „Systemversagen“ spricht und damit die Menschen meint, die diese Systeme geschaffen haben und davon profitiert haben, kommt man den tieferen Ursachen vermutlich schon näher.

Wir wollten uns bei dieser Tagung daher mit dem Vertrauen beschäftigen, dem notwendigen – dem leichtfertigen – dem verspielten . dem wiederherzustellenden. Welche Rolle „Vertrauen“ in der Personalberatung spielt, konnten wir erfahren, und schließlich konnten wir anhand einer Original-Fallstudie einer der weltbesten Business Schools sehen, wie alltägliche Zuverlässigkeit wirtschaftlich und vertrauensbildend sein kann. 

Für persönliches Coaching standen wieder bewährte Fachleute zur Verfügung.

Kurztagung, Juni 2006

27. „Wer hofft, lebt anders“

30. Mai. – 1 . Juni 2008
Reflexionsseminar über die Enzyklika „ Spe Salvi“

Benedikt XVI. hat mit seiner zweiten Enzyklika einen dichten und facettenreichen Text vorgelegt. Sie soll die Schönheit und Tiefe der christlichen Hoffnung neu entdecken helfen. Sie beginnt mit den Worten: „SPE SALVI facti sumus“ – auf Hoffnung hin sind wir gerettet (Röm 8, 24).
Der Papst betont, dass der hl. Paulus diese Worte auch an uns heute richtet und fragt, worauf wir letztlich unsere Hoffnung gründen. Sind unser Glaube und unsere Hoffnung tragfähig und auch im Alltag wirksam? Welche Vorstellungen verbinden wir mit einem gelungenen Leben und mit der Ewigkeit? Schlägt sich diese Vorstellung in unserer persönlichen Lebensgestaltung nieder? In der Enzyklika geht der Papst diesen und anderen Fragen differenziert nach.

Die Tagung richtet sich an Frauen, die mit dem Inhalt dieser Enzyklika vertraut werden möchten.

 

26. Hardtberg-Gespräche für Unternehmer

18.-19. April 2008

„Ist Erfolg planbar?“

Der Mensch wünsch sich nicht „Erfolg“ im Leben, sondern möchte ihn planbar und nachhaltig haben. Er nützt dafür nicht nur eigene Erfahrung und Selbsteinsicht, sondern befragt die Wissenschaft, studiert Fallbeispiele und berät sich mit Freunden und Kollegen. Auch die eigene Person spart er nicht aus. Er lässt sich nicht selten psychologisch und – warum nicht – auch religiös beraten.

Zu all dem bietet diese Tagung Gelegenheit.

Die Referenten schauen auf unser gesellschaftlich-wirtschaftliches Umfeld von morgen, berichten über Erfolg und Enttäuschung und spüren nach historischen Erfolgskriterien und stehe für persönliche Beratung zur Verfügung.

 

25. „Basics fürs Leben“

Kurzseminar für Frauen, März 2008

 

24. „Wege der Hoffnung“

25. – 27. Februar 2008
Überlegungen zur Enzyklika „Spe Salvi“
Treffen für Priester und Priesteramtskandidaten

 

23. Bürgergesellschaft und Christentum – Die Tugenden des Bürgers

Beginn 7.9.2007, 21.00 Uhr; Ende 9.9.2007, 15.30 Uhr.

Der Beruf des Politikers ist in die Krise geraten. Die Wahlbeteiligung ist schrecklich gering geworden. Der Ruf nach „mehr Staat“ nimmt zu. Der Bürger zieht sich ins Schneckenhaus zurück. Die Bürgergesellschaft wird ausgerufen, doch kaum einer hört zu. Doch welche ist die Grundlage, die die Bürgergesellschaft trägt? Gibt es ein bonum comune, für das alle eine Verantwortung tragen? Welche sind die Tugenden des neuen Bürgers?

Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio schrieb in seinem Buch Kultur der Freiheit: „Bürgerlich zu sein heißt heute, Last und Lust, Liebe und Streit, Entbehrung und Wohlstand miteinander zu verbinden, Freiheit vor allem als auch eine Freiheit zur Bindung und den Erfolg als Ergebnis eigener Leistung zu begreifen, dabei maßvoll zu genießen, ohne die Bindung und die Leistung absolut zu setzen. Bürgerlich zu sein heißt bei aller individuellen Ausrichtung auch immer, die Gemeinschaft, die Angelegenheiten aller und die der Schwachen und Hilfsbedürftigen im Blick zu halten, neben Freiheit und Gleichheit also auch Brüderlichkeit zu pflegen.“
Die Tagung richtet sich an berufstätige Männer. Persönliche Berichte, praktische Beispiele und der gegenseitige Austausch stehen im Vordergrund. Neben den thematischen Statements regen sie an, die eigenen Standpunkte im Leben und Glauben neu zu reflektieren und angemessen zu artikulieren.

 

12.03.2007

Die Schokoladenseite der Hauswirtschaft entdeckt

Auszubildende des Hauswirtschaftlichen Ausbildungszentrums am Hardtberg bei Euskirchen gewinnen den 15. „Concours Europeén de Montages en Chocolat“ im belgischen Dongelberg. Der Wettbewerb stand unter der Schirmherrschaft der Comtesse Evrard de Limbourg-Stirum, Prinzessin Hélène de France.

Von Doris Roth

Kreuzweingarten. Der Schokoladenwettbewerb Ende Februar im belgischen Bildungszentrum Le Chêneau in Dongelberg wurde für die Auszubildenden des Hauswirtschaftlichen Ausbildungszentrums am Hardtberg im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Fest der Schokolade. Denn zum Thema „Ein Fest“ verarbeiteten sie rund 18 kg Kuvertüre. Das süße Schaustück eroberte sich damit den 1. Platz in der Kategorie der Amateure.

Für die Vorbereitung des Wettbewerbs investierten sie etliche freie Stunden. Zunächst mussten sie prüfen, ob und wie ihre Ideen in Schokolade umzusetzen waren. Dann galt es, Sponsoren zu finden, damit die Teilnahme für die einzelnen auch finanzierbar war. Langjährige Wettbewerbserfahrung hat Ausbilderin Angelika Scharff, die das Team zusammenstellte: Anja Nettersheim, die in Haus Hardtberg eine Ausbildung zur Köchin absolviert, konnte noch eine Klassenkameradin, Anne Pitsch für das Projekt gewinnen. Marina Schartner und Barbara Schmitz waren zum zweiten Mal dabei. Helga Künzel, die ihre Ausbildung schon beendet hat, kam am Freitag und Samstag zu Hilfe. Das gesamte Material, Schokolade, Formen, Pinsel und Kleidung mussten mitgenommen werden.

In Dongelberg ging die Arbeit dann richtig los. Marina und Barbara übernahmen die filigraneren Arbeiten, Helga stützte die Gruppe besonders durch ihr Durchhaltevermögen und auch Anja und Anne wirkten und werkten mit Feuereifer. Sie arbeiteten zwei Tage bis in den späten Abend an ihrem „Kunstwerk“. Punkten konnten sie dabei vor der hochkarätig besetzten Jury mit der Originalität der Idee, das vorgegebene Thema konkret werden zu lassen, mit den angewandten Techniken und natürlich mit dem Endergebnis. Auf einer Spitzendecke aus weißer Kuvertüre präsentierten sie ein reich verziertes aufgeschlagenes Fotoalbum mit einem Hochzeitsbild und eine Kamera aus alten Zeiten mit dem dazugehörigen Fotografen unter dem Tuch.
Die Eltern von Barbara, Marina und Anne kamen sogar zur Preisverleihung am Sonntagnachmittag. „Und das alles aus purer Schokolade“, staunten sie abwechselnd. Nach der Siegerehrung verpackten sie das Schaustück, damit die Teile möglichst ohne größere Schäden bis nach Kreuzweingarten transportiert werden konnten. Jetzt kann die Schokoladenkomposition noch einige Wochen im Foyer des Ausbildungszentrums angeschaut werden.
„Arbeit auf dem Feld“ lautet das Thema für den nächsten Wettbewerb. Die Azubis wollen auf jeden Fall wieder mit dabei sein. Auf Schokolade können sie allerdings in den nächsten Monaten mit Leichtigkeit verzichten. Der Geruch hängt ihnen noch allzu sehr in der Nase.

 

Meldung vom 01.05.2006

Mut zum eigenen Lebensstil

Zum dritten Mal trafen sich Schülerinnen in den Ferien, um über ihren Lebensentwurf nachzudenken. Das Ausbildungszentrum am Hardtberg bot dafür wieder die ideale Umgebung.

Von Doris Roth

Oberstufenschülerinnen hinterfragten vom 17. bis 21. April im Hauswirtschaftlichen Ausbildungszentrum am Hardtberg (Kreuzweingarten) die Herausforderungen des Lebens. Das Seminar fand in dieser Form nun schon zum dritten Mal statt. Hellhörig folgten die Schülerinnen den aus dem Leben gegriffenen Statements, wobei das spürbare Engagement der Vortragenden sie mit ihrer Aufmerksamkeit „online“ bleiben ließ.

Gabriele Gräfin Plettenberg sagte jeglichem Anflug von Pessimismus den Kampf an: „Lebensführung ist Ausdruck des freien menschlichen Willens. Es hängt von der Person ab, was sie daraus macht. Die Zukunft baut man, die baut ihr für euch!“ Sie machte Mut, die Alltagssituationen und auch die nicht so alltäglichen Situationen in die Hand zu nehmen, Schwierigkeiten anzupacken und daran zu wachsen.
Wer „Umgangsformen“ mit alt und verschroben assoziierte, revidierte im zweiten Kurzvortrag von Gräfin Plettenberg schnell seine Vorstellungen: Umgangsformen als Ausdruck der Wertschätzung des Gegenübers, häusliche Gepflogenheiten quasi als Ritual oder Wegweiser, gutes Benehmen als Spiegel innerer Sicherheit waren Schlagworte, die im anschließenden Gespräch ausgiebig diskutiert wurden. „Das war echt cool“, meint die 15jährige Claire.
Mit Elisabeth Püllen, die als Diplom-Pflegepädagogin in Bonn arbeitet, erarbeitete die Gruppe Grundformen gelingender Kommunikation. Frau Püllen legte besonderen Augenmerk auf die Fähigkeit des Zuhörens und knüpfte dabei an Michael Endes „Momo“ an, ein Buch, das allen Teilnehmerinnen wohl bekannt war. Sie zeichnete daneben sehr anschaulich auf, wie hart das gesprochene Wort treffen kann: „Es liegt ein großer Unterschied darin, ob Du einer Person sagst: Du bist bescheuert! Oder ob Du ihr sagst: Ich finde dich bescheuert!“

Der zweite Tag stand unter dem Motto der Mode. Susanne Strobl, Modeschöpferin aus Augsburg, hatte einen originellen Einstieg ins Thema gewählt: Sie breitete verschiedene Stoffmuster in unterschiedlichen Farben und Strukturen aus und legte nach einigen Minuten das Bild einer Nofretete dazwischen, um zu verdeutlichen, dass Stoffe, Farben, Muster immer zu einem Gesicht, zu einer Persönlichkeit passen müssen. Anhand eines Fragenkatalogs arbeitete sie mit der Gruppe heraus, wie Mode zeitgemäß ist, wie sie als Sprache dient, wie Kleidung Spiegel der Persönlichkeit des Menschen sein kann. Die 16jährige Katharina resümierte später: „Jetzt werde ich in der Schule auch mal außergewöhnliche Kleidung tragen…“

Dr. med. Ralf Kastenholz wähnte zwar am Nachmittag seine Zuhörerinnen im „post Suppensyndrom“ , aber er hatte sich getäuscht: Sie folgten intensiv seinen Ausführungen darüber, wie gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung Ressourcen für die aktive Alltagsbewältigung frei setzen können. Für die 15jährige Eva gehörte das autogene Training, das Dr. Kastenholz mit der Gruppe machte, zu den Höhepunkten des Seminars.

Richtig Hand anlegen konnten die Schülerinnen am vorletzten Tag, denn sie erhielten von der Hauswirtschaftsmeisterin und Köchin Christine Vogl Tipps und Tricks für ein gelungenes Haushaltsmanagement und setzten gleich einige der neuen Erkenntnisse um: Sie verwandelten den Seminarraum in einen Restaurationsraum, gestalteten ihn frühlingsmäßig und bereiteten ein Abendbuffet vor, zu dem sie das gesamte Personal des Hauses einluden. Es herrschte reges Treiben in der Küche und in den angrenzenden Räumen – das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

 

22. „Excellence in the Home“

Tagesseminar, 2. Juni 2007

Einladung zum Tagesseminar, 2. Juni 2007:
Excellence in the Home

Das Tagesseminar knüpft an den gleichnamigen Londoner Kongress von Mai 2006 an – www.excellenceinthehome.org). Es möchte zur Wertschätzung der hauswirtschaftlichen Arbeit als vitaler Grundlage des familiären Zusammenlebens und einer menschenwürdigen Gesellschaft beitragen. Eingeladen sind alle, die in irgendeiner Weise in diesen Prozess eingebunden sind und die Interesse an diesen für die Zukunft so wichtigen gesellschaftlichen Fragen haben: Fachkräfte, Lehrer, Mütter und Väter, Politiker, Studierende, Unternehmer, Vertreter von Verbänden …

 

21. „Standpunkte beziehen“

VII. Reflexionsseminar in der Eifel, 28.-30. April 2006

„Wer Christus entdeckt hat, muß andere zu ihm führen. Eine große Freude kann man nicht für sich selbst behalten. Man muß sie weitergeben. Heute gibt es in großen Teilen der Welt eine merkwürdige Gottvergessenheit. Es scheint auch ohne ihn zu gehen. Aber zugleich gibt es auch ein Gefühl der Frustration, der Unzufriedenheit an allem und mit allem: Das kann doch nicht das Leben sein! In der Tat nicht. Und so gibt es zugleich mit der Gottvergessenheit auch so etwas wie einen Boom des Religiösen. Ich will nicht alles schlecht machen, was da vorkommt. Es kann auch ehrliche Freude des Gefundenhabens dabei sein. Aber weithin wird doch Religion geradezu zum Marktprodukt. Man sucht sich heraus, was einem gefällt, und manche wissen, Gewinn daraus zu ziehen. Aber die selbstgesuchte Religion hilft uns im letzten nicht weiter. Sie ist bequem, aber in der Stunde der Krise läßt sie uns allein.“ (Papst Benedikt XVI., Abschlußpredigt zum Weltjugendtag 2005 in Köln)

Die Tagung richtet sich an berufstätige Männer. Persönliche Berichte, praktische Beispiele und der gegenseitige Austausch stehen im Vordergrund. Neben den thematischen Statements regen sie an, die eigenen Standpunkte im Leben und Glauben neu zu reflektieren und angemessen zu artikulieren.

 

20. „Basics fürs Leben“

Kurzseminar für Frauen, 9. bis 13. April 2007

Einladung zum Kurzseminar, 9. bis 13. April 2007

Basics fürs Leben

Lebe dein Leben! Sei die, die du bist! Und ganz du selbst… Um Zukunft zu gestalten!
Das Kurzseminar basics – fürs Leben möchte Dich auf die Verantwortung und Herausforderungen des Lebens in Familie und Gesellschaft vorbereiten. Das Seminar zeigt Dir, wie vielseitig es ist, und dass Deine Kreativität im Alltag gefragt ist.

Im Ausbildungszentrum am Hardtberg werden Vorträge, Arbeitskreise,
Praxisseminare und Gesprächsrunden zu schulischen, beruflichen und kulturellen Themen veranstaltet.

 

19. „Arbeit als geistige Bereicherung“ – Grundlagen und Anwendungen der christlichen Soziallehre

VIII. Reflexionsseminar in der Eifel, 15. bis 17. Dezember 2006

VIII. Reflexionsseminar in der Eifel, 15.-17. Dezember 2006

Arbeit als geistige Bereicherung – Grundlagen und Anwendungen der christlichen Soziallehre

Viele Fragen bedrängen den Berufseinsteiger und den Profi: „Was heißt eigentlich Selbstverwirklichung?“ „Ist der Mensch der Macht des Geldes ausgeliefert?“ „Geht der Christ im wirtschaftlichen Geschehen unter?“ „Wie prägt mein Glaube mein wirtschaftliches Handeln?“

Die christliche Soziallehre bietet eine Grundlage zur Beantwortung dieser Fragen auch im XXI. Jahrhundert.
„Unabhängig davon, ob ihr objektiver Wert eher groß oder eher klein ist, ist die Arbeit wesentlicher Ausdruck der Person, ist actus personae. Jede Form des Materialismus und des Ökonomismus, die versuchen würde, den Arbeiter als reines Produktionswerkzeug, als bloße Arbeitskraft, als einen ausschließlich materiellen Wert zu betrachten, würde dem Wesen der Arbeit seine vornehmste und zutiefst menschliche Zielsetzung rauben und es damit in nicht wieder gut zu machender Weise verfälschen. Die Würde der Arbeit misst sich an der Person: „Denn es steht außer Zweifel, dass die Menschliche Arbeit ihren ethischen Wert hat, der unmittelbar und direkt mit der Tatsache verbunden ist, dass der welcher sie ausführt, Person ist“ (Kompendium der Soziallehre der Kirche, Nr. 271).

Die Tagung richtet sich an berufstätige Männer.

Persönliche Berichte, praktische Beispiele und der gegenseitige Austausch stehen im Vordergrund. Neben den thematischen Statements regen sie an, die eigenen Standpunkte im Leben und Glauben neu zu reflektieren und angemessen zu artikulieren.

18. „Familien brauchen Väter“

Kurztagung, Juni 2006

 

17. „Basics fürs Leben“

Kurzseminar für Frauen, Mai 2006

 

16. „Glaubensvermittlung in der Familie“

Kurztagung für Frauen, 31. März bis 2. April 2006

Einladung zur Kurztagung, 31. März bis 2. April 2006
Glaubensvermittlung in der Familie

Die Familie ist heute in unserer Gesellschaft wieder ins Zentrum des Interesses gerückt.
Bei den ersten Christen wurde die Familie – Vater, Mutter, Kinder – oft als Hauskirche angesehen. Kann ich das auch von meiner Familie sagen? Was ist zu tun, damit die Familie wieder zum ersten und wichtigsten Ort der Glaubensvermittlung wird?

Die Wege, die auf dieser Tagung gezeigt werden, sind gangbar und konkret. Ob es schwierige Fragen sind, die ein Kind stellt, oder moralische Fragen, die Jugendliche aufwerfen oder verwerfen – in jedem Fall können Hilfen angeboten werden für Mütter und Großmütter.
Der Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern und Referenten soll im Mittelpunkt stehen.

 

15. „Das Turbojahrzehnt – Work-Life Balance Seminar über die ersten 10 Jahre im Beruf“,

VI. Reflexionsseminar in der Eifel, 14. bis 16. Oktober 2005

Einladung zum VI. Reflexionsseminar in der Eifel, 14. bis 16. Oktober 2005:
Das Turbojahrzehnt – Work-Life Balance Seminar über die ersten 10 Jahre im Beruf

Als „Turbojahrzehnt“ werden die ersten zehn Jahre im Beruf bezeichnet. Meistens ergeben sich im Alter zwischen 25 und 35 Jahren viele Veränderungen im Leben: Ende des Studiums, Arbeitssuche, Arbeitsbeginn, Beginn des Ehelebens, Geburt der ersten Kinder und Erwerb von Eigentum.

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Lange Perioden der Arbeitssuche sind uns nicht fremd. In manchen Unternehmen herrscht gerade in den ersten Berufsjahren ein harter Konkurrenzkampf: Mobbing, Ausbeutung, Workaholism und Burnout sind verbreitete Phänomene. Es wird manchmal eine Art Anwesenheitskult gepflegt, der nicht gerade familienfreundlich ist.

Hohe Flexibilität und Mobilität werden vorausgesetzt. Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden immer noch weitestgehend als private Angelegenheit betrachtet. Die Fähigkeit zur Weitergabe und Annahme von Feedback, Selbstmanagement und Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit sind notwendig, um in der Lage zu sein, beim Beruf Grenzen zu ziehen.

Der Christ verfügt darüber hinaus im Arbeitsprozess über die Ressourcen des Glaubens, um in seiner Arbeit und in seiner leidenschaftlichen Widmung an die Familie den Sinn des Lebens zu finden.
Diese Tagung richtet sich an junge berufstätige Männer, die sich in den ersten zehn Jahren des Berufslebens befinden.

 

14. „ II. Methusalem-Komplott“ in der Eifel

Impulstagung für Männer, 23. bis 25. Mai 2005

Impulstagung, 23. bis 25. Mai 2005
Einladung zum II. „Methusalem-Komplott“ in der Eifel:
Neues und Altes über das „nicht mehr“ und das „noch nicht“

Frank Schirrmacher schreibt am Ende seines Buches „Das Methusalem-Komplott“: „Sich selbst zu einem Sterblichen machen bedeutet, daß man lernt, als ein sterbendes Geschöpf zu leben, oder genauer: Es bedeutet zu lernen, wie man die eigene Sterblichkeit zur Grundlage seiner Beziehung zu denen macht, die das Leben weitertragen werden, aber auch zu denen, die schon gestorben sind. Die Ausbeutung der schöpferischen Kraft des Alters und die Bewahrung, die Hege und Pflege von Lebenszeit, der Schutz also der beiden am meisten verschwendeten Ressourcen unserer Zeit, verlangt viel von uns. Keine Generation stand in ihrer zweiten Lebenshälfte vor einer vergleichbaren Aufgabe.“

Während dieser Tagung möchten wir uns mit dieser Aussage auseinandersetzen und nach Wegen suchen, wie wir nicht nur für uns, sondern auch für unsere eigene Familie, für Freunde und Nachbarn in dieser Situation einen positiven Beitrag leisten können: z.B. Seniorenclubs, Expertenzirkel, Großvater-Enkel Beziehung, Besucherdienste, ehrenamtliche Tätigkeiten.

Der Weltjugendtag 2005 wird zu einer einmaligen Begegnung, von der ältere Menschen nicht ausgeschlossen sind.

In seiner Ansprache an die älteren Menschen sagte Johannes Paul II. am 19. November 1980 in München: „Ein Sprichwort sagt: ‚Bist du einsam, so besuche einen, der noch einsamer ist als du!‘ Diese Weisheit möchte ich Euch ans Herz legen. Öffnet Eure Gedanken für jene Weggefährten, denen es in irgendeiner Hinsicht schlechter geht als Euch, denen Ihr in irgendeiner Hinsicht helfen könnt – durch ein Gespräch, durch eine Handreichung, eine Besorgung oder wenigstens durch das bekundete Mitfühlen!“
Diese Tagung wendet sich an interessierte Herren.

 

13. Familien brauchen Väter – Grundlagen für ein erfülltes Familienleben,

V. Reflexionsseminar in der Eifel, 20. bis 22. Mai 2005

Einladung zum V. Reflexionsseminar in der Eifel, 20. bis 22. Mai 2005
Familien brauchen Väter – Grundlagen für ein erfülltes Familienleben

Die gegenwärtige demographische Diskussion um die niedrige Geburtenrate und um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland ist ohne eine starke Einbeziehung des Vaters nicht zu lösen. Ein Abschreckungsszenario wurde neulich wie folgt beschrieben: „Für einen Universitätsabsolventen lautet die Perspektive: 20 Jahre Knochenarbeit, jederzeitige Verfügbarkeit auch nachts und an Wochenenden und damit der Verzicht auf ein regelmäßiges Privatleben, aber auch die Aussicht auf Prestige und viel Geld, wenn der ersehnte Aufstieg zum Partner gelingt. Mit Mitte 40, spätestens Anfang 50 ist für die Partner Schluß. Mit jeder neuen Berufung zum Partner müssen ältere gehen – nicht immer freiwillig. Goldman Sachs wirkt so wie ein riesiger Durchlauferhitzer für Talente im Investmentbanking. Am Ende sind sie in biologisch noch jüngeren Jahren ausgebrannt, gezeichnet von den Jahren des Stresses“ (Gerald Braunberger, F.A.Z. 19.12.04).
Die moderne Arbeitswelt ist gekennzeichnet durch Mobilität, Flexibilität und Beziehungsarmut. Kein Wunder, daß „Das Fehlen eines geeigneten Partners, die Zufriedenheit mit einem Leben ohne Kinder, höhere Lebenshaltungskosten und die Sorge um den Arbeitsplatz die wichtigsten Motive sind, warum sich immer mehr Frauen und Männer in Deutschland gegen die Gründung einer Familie entscheiden. Fehlende Betreuungsmöglichkeiten spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle, bei der Entscheidung, ohne Kinder zu leben“ (F.A.Z. 12.1.05). Ist das der Entwurf eines glücklichen und erfüllten Lebens?

„41 Prozent der Väter würden sich gerne mehr um ihre Kinder kümmern, als es der Beruf zuläßt; ein Rollentausch kommt jedoch für die überwältigende Mehrheit der Väter nicht in Frage, lautet das Fazit von Allensbach“ (F.A.Z. 27.1.05).

Diese Tagung richtet sich an berufstätige Männer und möchte anhand von persönlichen Berichten, praktischen Beispielen und durch einen intensiven Austausch den Teilnehmern helfen, dem Wunsch besser nachzukommen, sich um die eigene Familie zu kümmern

Meldung vom 11.06.2005

Familien brauchen Väter
Auf einer Tagung in der Eifel sagen berufstätige Väter: „Das Beste für die Familie!“ Und sie merken, dass sie nicht allein sind.

Kreuzweingarten. „Eine große Familie ist nicht asozial!“ meint Didier Valery. Der Franzose muss es wissen. Er ist Abteilungsleiter bei einem erfolgreichen internationalen Telekomunternehmen und Vater von fünf Kindern. Verheiratet ist der Wahl-Aachener mit einer Spanierin, die ebenfalls Ingenieurin ist, aber sich Vollzeit den Kindern widmet. Bei der Tagung „Familien brauchen Väter“ Ende Mai im Euskirchener Tagungshaus Hardtberg war Didier einer der Referenten: „Ich wollte von Anfang meiner Frau zeigen, dass es sich lohnt, sich für die Familie einzusetzen. Ich stehe jeden morgen um 6.00 Uhr auf, bereite die Kinder vor und bringe sie zur Schule. Es ist wichtig, dass meine Frau auch einmal Zeit zum Ausschlafen hat. Meine Zeit widme ich dem Beruf oder der Familie. Für mich ist die berufliche Arbeit manchmal Erholung. Es „funktioniert“ weil ich viel Spaß mit meinen Kindern habe. Ich bin 3 bis 4 Stunden pro Tag bei meinen Kindern. Meine Frau braucht Zeit für sich. Für sie ist es wichtig, dass ich immer erreichbar bin. In diesem Punkt freue ich mich, dass meine Firma mir hilft, flexibel zu sein.

„Was ist das wichtigste für mich?“

Ich habe mich viel mit der Frage beschäftigt: was ist das wichtigste für mich im Leben? Meine Antwort: Ich will meine Kinder gut erziehen. Sie sollen sich an meinen Werten orientieren können. Sie sollen großzügig und optimistisch sein. Ich will nicht unbedingt der Superboss werden. Ich habe nur eine Familie. Es gibt nur ein Familienprojekt. Dafür ist es wichtig, die eigenen Kapazitäten zu kennen, Kontrolle über die eigenen Affekte zu besitzen und Energie für die wichtigen Dinge des Lebens zu sparen. Viele Manager wollen nicht mehr menschlich sein. Sie wollen nicht mehr das Beste von den Leuten bekommen, sondern nur die besten Leute bekommen“.

Auch der Vater dient

Peter Lochner, stellvertretender Schulleiter am Mädchen Gymnasium Jülich und ebenfalls mehrfacher Vater, sprach über die „Möglichkeiten des Vaters zur Gestaltung eines gelungenen Familienlebens. Charakteristische Erziehungsmerkmale des Vaters für eine stabile Psyche von Jungen und Mädchen“. Er betonte: „Es gibt die Möglichkeit, dass ein Mann ein Mann ist und eine Frau eine Frau ist und sie nicht bloß eine Rolle spielen. Der Vater ist eher zuständig für die optimistische Sicht und für Exotisches, z.B. eine Nachtwanderung. Er kann durch sein Beispiel für eine Atmosphäre des unbezahlten Dienens und der Hilfsbereitschaft sorgen. Besonders wichtig ist sein Beitrag in der Vermittlung von religiöser Erziehungswerte“.
Peter Lochner warnte vor der Atomisierung des Familienlebens. „Die Familie ist mehr als diejenigen, die aus demselben Kühlschrank leben. Viele Wohlstandswaisenkinder sind sich selbst überlassen. Das beste aber, was ein Vater tun kann, ist die Mutter zu lieben und für „Du zu Du-Gespräche“ mit den Kindern zur Verfügung zu stehen. Auf diese Weise erleichtert er ihre Aufrichtigkeit. Ein Vater ohne Fehler ist für die Kinder unerträglich“.

Den richtigen Ehepartner finden

Der Journalist, Publizist und Vater Jürgen Liminski sprach über die „Suche eines geeigneten Ehepartners in einer beziehungsarmen Zeit. Richtige und falsche Vorstellungen eines gelungenen Ehelebens“ und betonte die „Notwendigkeit von Verständnis von Liebe und Ehe im gegenseitigen Kennenlernen als Mann und Frau. Die Ehe darf nicht von einem Konkurrenzgedanken beherrscht werden.“ Es dürfe also nicht einer über den anderen verfügen. Es gelte, dem anderen zu begegnen. Besonders warnte er vor der „Professionalisierung“ der Ehe: „Es gibt keine perfekte Ehe“. Dazu sei es wichtig sich Zeiten zu nehmen, um den „emotionalen Tank“ wieder zu füllen. „Stress stiehlt die Zeit. Die Ehe braucht Zuwendung, Zärtlichkeit und Zeit. Dafür können positive Überraschungsmomente eine große Hilfe sein“.

Am Ende der Tagung sprach der Priester und Religionslehrer Dr. Volker Hildebrandt über das Schreiben des Heiligen Stuhls zur „Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt“ vom von Mai 2004. Darin wird deutlich, dass Mutterschaft keine „Falle“ ist und dass es notwendig sei, Strukturen zu schaffen, in denen der Genius der Frau, auch die Mutterschaft voll zur Geltung komme. Hildebrand: „Der Feminismus darf nicht zur Rivalität und auch nicht zur Nivellierung der Geschlechter führen. Es liegt in der Natur des Menschen, sich männlich oder weiblich auszudrücken. Nach der Lehre von Johannes Paul II. hat Gott den Müttern in besonderer Weise den Menschen als Ganzes anvertraut.“

Viele Väter waren sich einig: Diese gesammelte und fruchtbare Atmosphäre kam maßgeblich dadurch zustande, dass es während der Tagung die Möglichkeit gab, täglich an der Heiligen Messe und an geistlichen Meditationen in der Kapelle des Tagungshauses teilzunehmen.

 

12. Priestertreffen, Thema?

März 2005

Meldung vom 25.03.2005

„Entschuldigen Sie, sind Sie Priester?“
Treffen für Priester und Priesteramtskandidaten in Haus Hardtberg, Euskirchen-Kreuzweingarten
Von Ferdinand Plümmer

„Entschuldigen Sie, sind Sie Priester?“ „Ja!“ „Kann ich bei Ihnen beichten?“ Das war eine der vielen Erfahrungen am Rande eines Jugendgebetes zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Köln, die gerade für den jüngeren Priester heute nicht mehr selbstverständlich ist.

Anfang März trafen sich Seelsorger aus zwölf Diözesen in Haus Hardtberg zu einem Austausch ihrer Erfahrungen mit dem Sakrament der Versöhnung. Bischof Klaus Dick aus Köln erinnerte sich an seine Jugendzeit. In der Pfarrei gab es den Pfarrer und drei Kapläne und die Jugendlichen beurteilten die einzelnen Geistlichen nach dem Kriterium: Bei wem würde ich beichten gehen. Das Bild des Priesters und Beichtvaters fiel zusammen. Eindringlich erinnerte er an die Worte aus der Schrift: „er hat mich geliebt“ „er hat sich für mich hingegeben“ und stellte den Anwesenden die Frage: „wo ist das erlebbar für den Priester, vor allem aber für den Laien? Nirgends so deutlich wie im Bußsakrament: ‚Er ist für mich da!‘ Er ermunterte uns weder ängstlich noch knauserig mit diesem Sakrament umzugehen.“

Konkrete Fallstudien aus der Praxis regten zu einem lebendigen Gespräch an. Abgerundet wurde die Tagung mit einem Film von einem Beisammensein mit dem hl. Josefmaria Escrivá, der gerade uns Priestern ans Herz gelegt hat, das Sakrament der Barmherzigkeit Gottes über alles zu lieben und bereit zu sein, es jederzeit zu spenden.

 

11. „Basics fürs Leben“

Kurzseminar für Frauen, November 2004

Meldung vom 07.11.2004

Den Mut haben, die eigene Persönlichkeit zu entfalten
Herbstferien mal anders: Schülerinnen treffen sich in der Eifel, um sich Gedanken über ihren eigenen Lebensentwurf zu machen.

von Doris Roth

Kreuzweingarten. Bild dir deine Meinung, finde einen Lebensstil, der zu dir passt, lebe dein Leben danach. Eine Gruppe von Oberstufenschülerinnen traf sich in den Herbstferien im Ausbildungszentrum am Hardtberg, um sich mit der Verantwortung und Herausforderungen des Lebens eines Erwachsenen vertraut zu machen. Die Tagung mit dem Titel „basics-fürs-Leben“ war mit hochkarätigen Referenten besetzt. Themen wie Kommunikation in Schule und Familie, gesunde Ernährung sowie zeitgemäße Umgangsformen, Kleidung und Mode wurden in kurzen Statements vorgestellt und später in Arbeitsgruppen vertieft.

Gabriele Gräfin Plettenberg aus Mechernich appellierte an die jungen Zuhörerinnen „träumt, und setzt eure Träume um“, „sucht das Gespräch mit euren Eltern – und habt auch ein bisschen Verständnis mit ihnen, denn in manchen Dingen seid ihr ihnen voraus!“. Bezog sich das erste Referat und die Gesprächsrunde auf Familie-Schule-Freunde, stand der Nachmittag unter der Thematik Umgangsformen und Kommunikation. Dabei wurde herausgearbeitet, ob Umgangsformen im Alltag und in besonderen Situationen heute noch hilfreich oder schon überholt sind. Mit dem Begriff des „Selbst-Bewusstseins“ der eigenen Persönlichkeit spannte Gräfin Plettenberg den Bogen zu ihrem Eingangsreferat: bewusst die eigene Persönlichkeit sein!
Unter der Leitung von Elisabeth Püllen, Dipl. Pflegepädagogin, erarbeiteten die Jugendlichen einige Grundlagen erfolgreicher Kommunikation: „Wie wichtig es ist, wie du etwas sagst, damit es so verstanden wird, wie du es meinst“, lautete der Untertitel dieses Programmpunktes des Tagung. Worte können retten, Worte können auch zerstören. Zur Kommunikation gehört auch das Schweigen, das aktive Zuhören, das Lesen zwischen den Zeilen, sogar eine gewisse Risikobereitschaft. Hanna-Lisa zieht ihr persönliches Resumé: „Ich denke, ich könnte ein Stück offener sein und mit dem Blick auf mein Gegenüber sicherer und positiver kommunizieren“.

„Rhythmik“ wurde zum geflügelten Wort der Tagung. Dr. med. Bruno Zimmermann übernahm den Part „Gesundheit und Ernährung“, und „Gesundheit und Sport“. Den Rhythmus der Natur erkennen, den Rhythmus der Woche, des Jahres und danach den eignen Lebensrhythmus finden, indem man quasi mitschwingt. „Wir können Annehmlichkeiten des Lebens nur wirklich genießen, wenn wir auch verzichten können“, erklärte der Experte für ganzheitliche Medizin. Jasmin staunte nicht schlecht darüber, dass man auch mit kaltem Wasser heilen kann… Das Fazit von Dr. Zimmermanns lautete: „Dazu noch ein Quäntchen Humor, Willensstärke und Stolz auf euer Frausein, dann lebt ihr gesünder und leichter“.
Susanne Strobl, Modeschöpferin aus Augsburg, war mit einem ganzen Sortiment unterschiedlicher Kleidungsstücke aus verschiedenen Jahren angereist. Gern schlüpften einige der Jugendlichen hinein um die Modelle zu präsentierten. Frau Strobl demonstrierte anhand dessen, dass Mode nicht nur Ausdruck von Stimmung und Anlass ist, sondern auch von Persönlichkeit, von Haltung, von Stellung, von sozialer Anpassung und Nivellierung. Mode sei eine Art und Weise, sich auszudrücken. „Ein bekleideter Körper spricht eine Sprache“, erläuterte sie und ging dabei auch auf die Farbauswahl ein. Bei der Frage nach der Bedeutung von Typberatungen, brachte sie zum Ausdruck, dass es nicht nur um äußere Stimmigkeit gehen dürfe, sondern dass der Spieß eigentlich umgedreht werden müsse: von innen her muss es stimmen, dann kann es nach außen wirken. Das gesamte Outfit einer Person solle wie eine zweite Haut für sie sein, die sie nicht als aufgesetzt oder übergestülpt empfindet, sondern durch die ihre Persönlichkeit durchscheint.
Das Thema „Haushaltsmanagement“ entpuppte sich als ein Renner. Christine Vogl, Köchin und Hauswirtschaftsmeisterin an der Ausbildungsstätte, zeigte anschaulich und humorvoll, welche Leistungen ein Haushalt erbringt und welches Wissen dafür erforderlich ist. „Ich habe viel über Haushaltsführung gelernt und begriffen, dass Hausfrau sein, kein langweiliger Ausruhjob ist“, protokolliert die 15jährige Theresa am Ende des Tages. Gemeinsam hatten die Jugendlichen nach dem theoretischen Teil ein ideenreiches Buffet erstellt, das sich sehen lassen konnte. Blickfang war ein großer Kürbis, der eine köstliche gleichnamige Suppe enthielt und auf dem sie alle ihre Namen eingraviert hatten.
Unter ihren Freundinnen wollen die Schülerinnen auf jeden Fall für das Seminar Reklame machen, das mit gleicher Thematik wieder in den nächsten Herbstferien stattfindet.

 

10. „Methusalem-Komplott“ in der Eifel

Senioren-Tagung, 11. bis 13. Oktober 2004

Einladung zur Impulstagung, 11. bis 13. Oktober 2004
„Methusalem-Komplott“ in der Eifel – angestoßen durch das Buch von Frank Schirrmacher

Die Anzahl der Menschen, die über 100 Jahre alt werden, nimmt zu. Die „horizontalen“ Familien (mit Geschwistern und Cousins) werden zunehmend von „vertikalen“ Familien ersetzt (mit Urgroßeltern und Urenkeln). Aus der Generation der Singles wird die Generation der Einsamen. Aus vielen Jugendlichen sind viele Frühvergreiste geworden. Die Euthanasie wird zu einer nahe liegenden Versuchung, um die Gesundheitskosten zu senken. Das Buch „Das Methusalem Komplott“ von Frank Schirrmacher macht uns schonungslos auf eine neuartige Aufgabe für die Zukunft aufmerksam: in der Generation der Älteren liegen ungeahnte Möglichkeiten. Auf diese Weise bildet sich eine Art „Brücke der Generationen“, wenn die älteren sich den Jüngern in geeigneter Weise widmen.

In der Mitteilung der EU-Kommission an den Rat und das Europäische Parlament vom 18.3.2002 wird von der Politik des aktiven Alterns gesprochen. Dort heißt es: „Wesentliche Komponenten dieser Politik: lebenslanges Lernen, Verlängerung der Lebensarbeitszeit, späterer und schrittweiser Übergang in den Ruhestand, aktives Leben im Ruhestand sowie leistungs- und gesundheitsfördernde Maßnahmen“.
Was können ältere Menschen für sich und für jüngere Menschen wirklich tun? Welche Ängste, Zweifel und Chancen sind mit dieser neuen Situation verbunden?

In seiner Ansprache an die älteren Menschen sagte Johannes Paul II. am 19. November 1980 in München: „Ein Sprichwort sagt: ‚Bist du einsam, so besuche einen, der noch einsamer ist als Du!‘. Diese Weisheit möchte ich Euch ans Herz legen. Öffnet Eure Gedanken für jene Weggefährten, denen es in irgendeiner Hinsicht schlechter geht als Euch, denen Ihr in irgendeiner Hinsicht helfen könnt – durch ein Gespräch, durch eine Handreichung, eine Besorgung oder wenigstens durch das bekundete Mitfühlen!“

Während dieser Tagung möchten wir uns inhaltlich damit auseinandersetzen und gemäß der Impulse des heiligen Josefmaria Escrivá bezüglich der Heiligung des Alltags und des Heiligen Vaters Johannes Paul II. nach Wegen und Ideen suchen, wie wir, nicht nur für uns, sondern auch für unsere eigene Familie, Freunde und Nachbarn, dieser Situation positiv Abhilfe leisten können (Seniorenclubs, Expertenzirkel, Großvater-Enkel Beziehungsvertiefung, Besucherdienste, ehrenamtliche Tätigkeiten). Diese Tagung wendet sich an interessierte Herren.

Meldung vom 14.10.2004

„Methusalem-Komplott“ in der Eifel – Senioren-Tagung im Haus Hardtberg
Vom 11. bis 13. Oktober trafen sich 26 Senioren in der Tagungsstätte Haus Hardtberg. Den Anstoß dazu hatte Frank Schirrmachers gleichnamiger Bestseller gegeben. Sein publikumswirksames Plädoyer gegen Jugendkult und „Altersrassismus“ fand bei den Teilnehmern denn auch einige Zustimmung. Ebenso die Warnung des F.A.Z.-Herausgebers: „Den Alternden werden Schuldgefühle gemacht werden. Und sie werden sich schuldig fühlen, weil sie da sind.

Ruthard v. Frankenberg
Der langjährige OB und Ehrenbürger der Stadt Aachen Kurt Malangré wies einleitend darauf hin, daß uns staatlich betriebene Euthanasie keineswegs nur von Ferne bedroht, sondern im benachbarten Holland und Belgien tagtägliche Tötungspraxis ist. Die EU habe dagegen ein Grundrecht auf Altern formuliert. „Doch unsere Politiker trauen sich nicht, es umzusetzen“, kritisierte der frühere Europaabgeordnete. Der „verbreiteten Glorifizierung der Euthanasie als Wohltat an der Menschheit“ hielt Malangré entgegen: „Der alte Mensch hat seine eigene Würde und bezieht seinen Wert nicht aus dem Grad verbliebener Nützlichkeit.“ Altern sei nicht nur Verlust, sondern auch Gewinn, wie der greise Papst vor den Kameras der Welt belege, dessen Gebrechlichkeit ihn mehr denn je zum Vorbild für die Jugend mache. Schlimm wäre es, sich am Ende sagen zu müssen: „Zeit vorbei, Ziel verfehlt.“ Deshalb müsse man sich den Herausforderungen des Alters stellen, etwa der Einsamkeit, der Vergeßlichkeit oder der Mühe mit alltäglichen Verrichtungen wie etwa der Körperpflege. Schließlich riet Malangré, sich den tückischen Versuchungen des Alters entgegenzustellen wie Misstrauen, Nachlässigkeit und Bequemlichkeit, aber auch verhohlener Eitelkeit und unguter Sinnlichkeit, die sich oftmals als Kunstsinn, Feinschmeckerei oder Kritiklust tarnt. Damit dies gelingt, solle der alternde Mensch neu danken lernen und den jüngeren Vorbild geben. Es gehe darum, die „Kostbarkeit des Finales“ zu erkennen, „die letzte Süße“, wie Rainer Maria Rilke in seinem Gedicht „Herbsttag“ sagt:
Herr: es ist Zeit. …

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Der 91jährige Essener Psychiater Otto Hermanns führte zunächst Malangrés Ratschläge zum Älterwerden mit ganz praktischen Tips aus ärztlicher Sicht fort, darunter altersgerechte Lebensführung, Ernährung und Medikation. Dann kam Dr. Hermanns auf die Frage nach dem Lebenssinn zu sprechen, die sich im Alter oft mit neuer Brisanz stelle. Nach dem großen Wiener Psychiater Viktor Frankl könne man seinem Leben keinen Sinn „geben“, sondern müsse den Sinn des Lebens finden: „Selbstgemachter Sinn ist Unsinn.“ Eine Voraussetzung solcher Sinnfindung sei vielmehr die innere Ausgeglichenheit – die „tranquilitas animae“ der christlichen Mystik. Reisen und Hobbys seien gut, schafften aber keine innere Ruhe und Erfüllung, meinte Hermanns. Den gläubigen Menschen könne das Gebet, das tägliche Sprechen mit Gott, zur Ausgeglichenheit führen und stelle selbst eine Annäherung an den Sinn des Alterns dar.

Der Journalist und Großvater Jürgen Liminski aus St. Augustin bei Bonn sprach über „Herausforderungen und Chancen von Großeltern bei der Erziehung“. Ohne Großelternhilfe wären viele Familien längst zusammengebrochen, die den zeitlichen und materiellen Belastungen wie auch dem gesellschaftlichen Druck gegen Ehe und Familie aus eigener Kraft nicht standhalten könnten. Die Großeltern hätten also erhebliche Einflussmöglichkeiten, die sie aber mit besonderer Zurückhaltung wahrnehmen sollten, sagte Liminski. Wenn sie nicht genug Abstand halten oder sich bei Eheproblemen ihrer Kinder einmischen, wirke sich dies zum Schaden der jungen Familien aus. Auch sollten Großeltern Differenzen untereinander nicht in die Familien ihrer Kinder hineintragen. Liminski riet, den Enkeln viel Zeit zu schenken, weil das ihr Selbstwertgefühl stärkt. Stichworte: Geschichten erzählen, vorlesen, Gespräche führen, gemeinsame Spiele und Unternehmungen. Außerdem müssten die Großeltern „Humor haben“ – verstanden als die großzügige Bereitschaft, die Seins- und Ausdrucksweisen der Kinder und Jugendlichen anzunehmen. Nur dann öffneten sich die Enkel und vergewisserten sich bei Oma und Opa, ob die Wertmaßstäbe und das Verhalten ihrer Eltern Gültigkeit haben, insbesondere auch im religiösen Bereich. Wenn dies gelingt, könne mancher schädliche Einfluss aus Schule und Fernsehen abgeschwächt werden.

Msgr. Dr. Cesar Martinez aus Köln feierte die Eucharistie in der Kapelle des Tagungshauses, hielt zwei geistliche Meditationen zu den Themen „Es ist Zeit, heilig zu werden“ und „Gott wartet auf uns“. Außerdem stand er zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. Ausgedehnte Diskussionen führten die Inhalte der Referate weiter, behandelten aber auch Themen wie Patchwork-Familien, Patientenverfügung oder die Frage Altersheim – ja oder nein. Hinzu kamen zahlreiche spontane Gespräche in kleinen Gruppen und Spaziergänge bei strahlender Oktobersonne. Im Mai 2005 soll eine weitere Tagung über das Alter stattfinden und sich auf Wunsch mehrerer Teilnehmer noch eingehender mit der christlichen Bewältigung des Alterns sowie mit der Rolle der Großeltern beim Weltjugendtag 2005 in Köln befassen.

 

9. „Das Geheimnis Christi: wahrer Gott und wahrer Mensch.“

Theologische Reflexionen 6 Monate nach dem Film „Die Passion Christi“
IV. Reflexionsseminar in der Eifel, 18. und 19. September 2004

Einladung zum IV. Reflexionsseminar in der Eifel, 18. und 19. September 2004
Das Geheimnis Christi: wahrer Gott und wahrer Mensch

Theologische Reflexionen 6 Monate nach dem Film „Die Passion Christi“
An dem Film „Die Passion Christi“ entzündete sich eine heftige Diskussion. Die folgenden Aussagen des Papstes lassen die dramatischen Tiefen und Abgründe erahnen, die der Film nach Absicht seiner Produzenten ins Bild zu setzen versucht. Der Rückgriff auf die theologischen Zusammenhänge, die im Laufe der Tagung erarbeitet werden, dürften eine sachgerechte Auseinandersetzung u.a. auch mit diesem Film ermöglichen.
„Der Schrei Jesu am Kreuz verrät nicht die Angst eines Verzweifelten, sondern das Gebet des Sohnes, der sein Leben dem Vater in Liebe darbringt, um allen das Heil zu bringen. Während er sich mit unserer Sünde identifiziert, überläßt der vom Vater Verlassene sich den Händen des Vaters. Sein Blick bleibt auf den Vater gerichtet. Eben wegen der Kenntnis und Erfahrung, die nur er von Gott hat, sieht er auch in diesem Augenblick der Finsternis klar die Schwere der Sünde und leidet dafür. Nur er, der den Vater sieht und darüber Freude in Fülle empfindet, ermißt bis zum Letzten, was es heißt, mit der Sünde seiner Liebe zu widerstehen. Vor allem und viel mehr als in körperlicher Hinsicht ist seine Passion schreckliches Leiden der Seele. Die apostolische Tradition ist der Frage nicht ausgewichen, wie Jesus zugleich die tiefe Verbindung mit dem Vater, die ihrer Natur nach Quelle der Freude und Seligkeit ist, und den Todeskampf bis zum Schrei der Verlassenheit leben konnte. Daß diese beiden scheinbar unvereinbaren Dimensionen nebeneinander stehen, ist tatsächlich in der unergründlichen Tiefsinnigkeit der hypostatischen Union verwurzelt.“ (Papst Johannes Paul II; Novo Millennio Ineunte, Nr. 26).

Die Tagung richtet sich an junge berufstätige Männer.

 

8. „Erfüllung durch Hingabe – Grundgedanken über die Ehe“

Reflexionsseminar in der Eifel, 7. bis 9. Mai 2004

Einladung zum Reflexionsseminar in der Eifel, 7. bis 9. Mai 2004
Erfüllung durch Hingabe – Grundgedanken über die Ehe

„Wozu brauchen wir die Ehe? Was ist, um es im Jargon zu sagen, der funktionale Stellenwert der Ehe? Die Ehe gibt dem Menschen demnach das, was ihm fehlt: das andere. Sie fügt die seelische und anthropologische Differenz der Geschlechter zu institutioneller Einheit, zur Heimat. Sie verleiht dem ahnungslosen Begehren von Mann und Frau seine historische Würde. Alles andere bedeutete, die Ehe den Impulsen der institutionellen Verwahrlosung auszuliefern“, so der Soziologe Professor Dr. Alexander Schuler in einem Artikel der F.A.Z. am 14.2.04

Die Tagung wendet sich vor allem an junge berufstätige Männer, die den tieferen Sinn der christlichen Ehe erfassen möchten. Dafür werden wir uns der Analyse und dem Studium der Hauptaussagen von Papst Johannes Paul II. in seinen Werken: „Liebe und Verantwortung“, „Person und Tat“ und „Subjekt und Gemeinschaft“ widmen.

 

7. „Zivilcourage – Mode, Medien, Werbung“

Kurzseminar, 24. bis 26. September 2004

Meldung vom 01.10.2004

Gegen den Strom schwimmen – Christen müssen in Kultur und Gesellschaft eine fruchtbare Spur hinterlassen
Im Bereich Mode, Medien und Werbung Zivilcourage zeigen.

Kreuzweingarten. Der gepiercte Bauchnabel soll zur Geltung kommen. Deswegen wird noch mehr am Top gespart, dazu kommt die knappe Hüfthose. Bauchfrei ist eben „in“ – vor allem bei Jugendlichen. „Die entblößte Jugend hält der Gesellschaft aber nur einen Spiegel vor“, meint Modeschöpferin Susanne Strobl (Augsburg). „Die Hemmschwelle, andere bloß zu stellen oder sich selbst vor anderen auszuziehen, wird in unserer Gesellschaft immer niedriger“, betonte Strobl. „Nichts anderes bringen die Jugendlichen mit ihrer Kleidung zum Ausdruck.“ Den Tagungsteilnehmern riet die Modeschöpferin: „Schauen Sie den jungen Menschen in die Augen und nicht auf die gepiercten Bauchnäbel.“ Mode sei eben auch eine Sprache, oft eine ganz deutliche. „Und manchmal verbirgt sich hinter allzu provozierender Kleidung ein Hilfeschrei.“

Medien und Werbung suggerierten stets den perfekten Menschen. „Mode soll aber nicht perfekt sein. Sie ist vielmehr der Mut, das Eigene zu wagen.“ Dass Jugendliche in der Pubertät mit der äußeren Schönheit brächen und beispielsweise mit verfilzten Haaren durchs Leben liefen, sei in der Regel ein Appell, mehr auf die innere Schönheit des Menschen zu achten, so Strobl. Die Modeschöpferin zeigte sich überzeugt, dass es bald eine neue Definition von Schönheit und Eleganz geben werde. Als beinahe schizophren bezeichnete sie die Tatsache, dass eine Gesellschaft, die Trauer und Tod massiv verdränge, in der Kleidung ganz auf Schwarz setze. Die Modeschöpferin warb stattdessen dafür, „in der Mode mehr Farbe zu bekennen“.

 

6. „Basics fürs Leben“, Kurzseminar für Frauen

21. bis 23. Oktober 2004

 

5. „10 Gebote: Bevormundung oder Lebenshilfe?“

Reflexionsseminar in der Eifel, 27. und 28. September 2003

Einladung zum Reflexionsseminar in der Eifel, 27. und 28. September 2003
10 Gebote: Bevormundung oder Lebenshilfe?

Die Einen reden von Werteverfall, die Anderen von Wertewandel. Wer hat Recht?
Laut Shell-Jugendstudie 2002 meinen 75 Prozent der weiblichen und 65 der männlichen Jugendlichen, dass man eine Familie zum „Glücklich sein“ braucht. Neben „Karriere machen“ (82 Prozent) steht „Treue“ mit 78 Prozent ganz oben auf der Skala der Dinge, die von den Jugendlichen heute als „in“ bezeichnet werden. Über zwei Drittel der Jugendlichen wollen später eigene Kinder. Aber tagtäglich werden in Funk und Fernsehen, durch Werbung und in Talk-Shows Untreue und Lüge geradezu hoffähig gemacht. Was gilt?

Können in einer pluralistischen Gesellschaft überhaupt verbindliche Werte eingefordert werden? Gibt es eine für alle gültige Moral? Sind Ge- und Verbote mit der menschlichen Freiheit vereinbar? Wie begründet die katholische Kirche ihren moralischen Anspruch?

Das Seminar möchte diesen Fragen nachgehen sowie zu Gespräch und Reflexion anregen. Berührt werden dabei unter anderem die aristotelische Tugend-Lehre, das Gewissen und die Zehn Gebote.
Die Wochenendtagung wendet sich an berufstätige junge Männer. Um einen optimalen Rahmen zu ermöglichen, ist die Zahl der Teilnehmer auf 20 begrenzt.

 

4. „Hast du Zeit für die Ewigkeit?“

Reflexionsseminar in der Eifel 2. bis 4. Mai 2003

Einladung zum Reflexionsseminar in der Eifel, 2. bis 4. Mai 2003

Hast du Zeit für die Ewigkeit?

Wir wissen: Erfolg im Beruf ist nicht alles. Um uns herum zerbrechen Ehen, Familien, Freundschaften. Wie kann mir die Balance zwischen Arbeit, Familie und „Umwelt“ wirklich gelingen?
Welche Spur wird von mir bleiben, wenn ich einmal nicht mehr bin? Setze ich meine Kraft und Energie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben ein? Welchen Sinn hat meine Arbeit? Wem diene ich damit? Müsste ich nicht – öfter als bisher – in mich „hineinhorchen“? Was ist überhaupt der Sinn meines Lebens?
Die Tagung wendet sich vor allem an junge berufstätige Männer, die auf der Suche nach einem tragenden Sinn in ihrem Leben sind und erfahren möchten, welche Antworten das Christentum gibt.

 

3. „Computer und Sport“,

Kurztagung für Jugendliche ab 16, Pfingsten 2001
Meldung vom 11.06.2001

Computer und Christus unter einem Dach

Kreuzweingarten. 26 Jugendliche aus dem ganzen Rheinland nahmen an einem Computerkurs über das Pfingstwochenende in Kreuzweingarten teil. Thema des Computerkursus war die Programmierung von Internetseiten in Java-Script.

Kölnische Rundschau, Euskirchen

Mit großer Begeisterung lernten die Jugendlichen, ihre eigene Homepage zu erstellen. Studenten der Mathematik und Maschinenbau organisierten den Lehrgang in Eigenregie und standen den Schülern auch außerhalb der Unterrichtszeiten mit Tipps zur Verfügung. Fragt man den Lehrgangsleiter Bernard Müller-Held, warum er seine Freizeit dafür aufopfert, antwortet er: „Wir sind da, um zu dienen, nicht um einzukaufen.“ Damit meint er, dass die wirkliche Freude nicht im Konsum liegt, sondern vielmehr im Geben.
Das Fußballspiel auf dem Rasenplatz in Kreuzweingarten war der willkommene Ausgleich zur Kopfarbeit mit dem Computer. Dass es im Leben auch auf bleibende Werte ankommt, zeigte sich bei den Zeiten des gemeinsamen Gebetes in der hauseigenen Kapelle im Tagungshaus.

Dr. Wolfgang Weber, Priester der katholischen Prälatur Opus Dei, der früher selber Computerspezialist war, meinte dazu: „Jugendliche sind begeistert von den neuen Technologien. Aber ebenso stellen sie die großen Fragen: Wer ist der Mensch, woher kommt er, wohin geht er, was ist das Böse usw.? Die wirklichen Antworten darauf kann ihnen nur der Glaube geben.“

Am Ende der Tagung meinte Tobias Schwaderlapp, einer der Teilnehmer, über den Kursus: „Ich nehme schon zum zweiten Mal teil und muss sagen: Das schöne an dieser Tagung ist die Mischung. Man lernt hier Java-Script, vertieft seinen Glauben und hat gleichzeitig eine Menge Spaß durch die lockere Atmosphäre und die Fußball-Sessions. Nächstes Jahr nehme ich bestimmt wieder teil!“

 

2. „Novo Millenino ineunte“, Fortbildung zum Apostolischen Schreiben für Frauen,

20. und 21. April 2001

 

1. „Frauen im Beruf – Zeitmanagement“

Kurztagung, 29. September bis 1. Oktober 2000

Haus Hardtberg

 Hubertusstraße 26, 53881 Euskirchen

  0049 (0)2251 / 1 29 47-0

info@haushardtberg.de

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